Berufstätigkeit im Ausland

Unternehmen setzen zunehmend ihre Mitarbeiter im Ausland ein, auch Unternehmen in Göttingen und in der Region sind in Europa, den USA, Indien, China, Brasilien und anderen Ländern vertreten. Kurze Einsätze gelten als Dienstreise, längere als Entsendung, Dabei kann der Arbeitsvertrag bestehen bleiben, zusätzlich trifft man eine Entsendevereinbarung - oder der Mitarbeiter erhält einen Arbeitsvertrag im Ausland und eine Rückkehrgarantie zum Mutterunternehmen. Im Ausland wird ein Mitarbeiter zumeist spätestens nach 183 Tagen mit seinem dortigen Einkommen steuerpflichtig, in Deutschland aber zumeist aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens dafür nicht nochmals besteuert. Der Mitarbeiter kann oft bis zu mehreren Jahren seine deutsche Sozialversicherung anstelle der Versicherung im Ausland fortsetzen, die Einzelheiten richten sich nach dem jeweiligen Sozialversicherungsabkommen. Jedenfalls sollte man seine deutsche Krankenversicherung aufrechterhalten und für den Auslandsaufenthalt erweitern. ( 29. Jul 2014, Rechtsanwalt Ulrich Herfurth, LC Göttingen).

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