Das UNESCO Weltkulturerbe in Niedersachsen

Göttingen, 17.02.2015 | Niedersachsen besitzt mehrere Weltkulturerbe-Stätten: die Michaeliskirche in Hildesheim, das Bergwerk Rammelsberg in Goslar, das Oberharzer Wasserregal und die Fagus Werke in Alfeld. „Dabei ist bemerkenswert, dass es sich überwiegend um Industriestätten handelt“, erklärte Walter Hirche, Präsident des deutschen UNESCO Weltkulturerbe-Komitees und früherer Niedersächsischer Wirtschaftsminister, bei seinem Besuch im Lions Club Göttingen. Jedes Objekt, darf in seiner Art nur einmal in den Katalog des Weltkulturerbes aufgenommen werden, es kann also nicht zwei Barockkirchen aus Deutschland als Erbe geben. Die Entscheidung trifft ein internationales Komitee, sie ist nicht anfechtbar. Neben Objekten und Landschaftsensembles können auch immaterielle Gegenstände Weltkulturerbe sein, etwa Musik, Dichtung, Brauchtum und anderes. Prominente Beispiele sind seit 2010 die französische Küche und neapolitanische Pizza (von Eichsfelder Wurst ist bislang nicht die Rede).

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